Was versteht man unter Design?

Was versteht man unter Design? (Design Stempel)
Inhalt dieses Blogbeitrags

Design – ein häufig benutztes Wort mit großer Bedeutung

Wir verwenden es häufig – im Business wie auch im Privatleben: Doch was versteht man eigentlich unter dem Begriff “Design”? Vielleicht verbindest Du mit Design etwas anderes als ich – letztendlich gehören aber vermutlich beide Ansichten zum großen Ganzen. Denn Design ist umfangreich. In diesem Kreativhörnchen-Blogbeitrag informiere ich Dich über Definition und Wortherkunft, geschichtliche Hintergründe und Design in der modernen Medienwelt.

Design – Definition laut Duden

formgerechte und funktionale Gestaltgebung und daraus sich ergebende Form eines Gebrauchsgegenstandes o. Ä.; Entwurf[szeichnung]

Wortherkunft “Design”

Das Wort “Design” ist ein Lehnwort aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “Entwurf” oder “Zeichnung” – wird jedoch eher mit “Gestaltung” gleichgesetzt. Die ursprüngliche Herkunft liegt im Lateinischen, wo “designare” mit “(be)zeichnen” übersetzt wird. Mittlerweile wird das Wort Design in vielen Sprachen verwendet und ist international verständlich.

Die Bedeutung hinter dem Begriff

Doch was bedeutet der Begriff “Design” denn nun konkret? Es ist nichts anderes als die Gestaltung von Gegenständen oder Medien – die Bedeutung ist also wirklich sehr umfangreich. In meinem Beruf spricht man bei Designs meist von Layouts oder Entwürfen. Andere verwenden den Begriff womöglich eher weniger in Verbindung mit der Medienbranche, dafür zum Beispiel in den Bereichen Mode oder Autos. Denk mal drüber nach: Was verbindest Du mit Design?


Ursprung & Entwicklung des Designs

Design gibt es quasi schon, seit es Menschen gibt. Obwohl Produkte zuerst als Einzelstücke hergestellt wurden (z.B. Werkzeuge/Funktionsdesign), würde man die Gestaltung dieser Unikate bereits Design nennen. Erst mit der industriellen Revolution in England entstand dann die Serienproduktion verschiedener Produkte, denen ein Prototyp vorangeht. Der Absatzmarkt wurde größer, Produkte gingen in Serie und so wurde das richtige Design (Aussehen und Funktion) immer wichtiger – bis heute.


Design in der Medienwelt

Im nachfolgenden Abschnitt möchte ich Dir das Design in der Medienwelt näherbringen. Hierzu verschaffe ich uns erstmal einen Überblick über die verschiedenen Designberufe, gehe anschließend spezifischer auf das Mediendesign ein und erläutere das Design beim Kreativhörnchen.

Überblick der Designberufe

Designberufe gliedert man grob in Produkt- und Mediendesign, wobei es auch Mischformen gibt. Grundsätzlich kann man sagen, dass Design uns immer und überall begleitet – bei allem, was Menschen produzieren. Ganz egal ob physisch oder digital.

Produktdesign

Beim Produktdesign geht es, wie der Name schon sagt, um physische “Produkte”. Hier wird nochmal unterschieden in Produktdesign, Industriedesign, Funktions- und Ergonomiedesign. Das können die unterschiedlichsten Produkte sein – von einem Möbelstück über ein Fahrzeug bis hin zu einem Roboter.

Mediendesign

Das Mediendesign hingegen beschreibt die Gestaltung von verschiedenen “Medien” – diese können digital, aber auch gedruckt sein. Hier unterscheidet man zwischen Kommunikations-/Grafikdesign, Interfacedesign (“Schnittstellengestaltung”) und Corporate Design. Beispiele für Mediendesign sind Layouts, Grafiken oder auch Benutzeroberflächen.

Mischformen aus Produkt- und Mediendesign

Mischformen aus Produkt- und Mediendesign

Wie so oft gibt es auch beim Produkt- und Mediendesign gemeinsame Bereiche. Diese Mischformen gibt es in Modedesign, Architekturdesign und Umweltdesign – denn hier werden sowohl Produkte, als auch Medien entworfen.

Mediengestaltung vs. Mediendesign

Du fragst Dich, was Mediengestaltung von Mediendesign unterscheidet? Nun, in erster Linie ist es die Art der Ausbildung. Mediengestalter durchlaufen eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule, wohingegen Mediendesigner an der Hochschule studieren. Die Tätigkeitsfelder nach Ausbildung bzw. Studium sind sich teilweise sehr ähnlich: es werden Medienprodukte gestaltet. Designer kann man mit beiden Abschlüssen werden – zumal der Begriff in Deutschland nicht geschützt ist und sich theoretisch jeder so nennen kann.

Mediengestaltung

Duale Ausbildung (Betrieb & Berufsschule)
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Abschluss: IHK & Berufsschule

Mediendesign

Studium (Hochschule)
Ausbildungsdauer: 6-8 Semester
Abschluss: Bachelor of Arts

Das Design-Angebot des Kreativhörnchens

Kreativhörnchen - Text & Design - Leistungen als Designerin

Auch ich verwende den Begriff “Design” – nicht nur in meinem Angebot, sondern direkt in der Firmenbezeichnung. Du fragst Dich, welche konkreten Leistungen das Kreativhörnchen im Bereich Design anbietet? Einen groben Überblick findest Du bei meinen Leistungen auf der Website und auch regelmäßig auf meinen Social Media Kanälen (Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest).

Gerne erzähle ich Dir in diesem Blogbeitrag noch etwas mehr darüber: Meine Ausbildung zur Mediengestalterin war mit digitalem Schwerpunkt, doch hegte ich schon immer eine Leidenschaft für Print-Design – ich liebe es einfach, wenn man das Endprodukt physisch in den Händen halten kann. Und so habe ich bereits in der Agentur, in der ich gelernt habe, die internen Printprodukte gestaltet. Da das Hauptaugenmerk der Ausbildung auf den digitalen Medien lag, konnte ich bereits zu Anfang gut in beide Bereiche eintauchen und biete auch jetzt noch sowohl Digital- als auch Printdesign an.

Ein Auszug meiner Leistungen im Printbereich: Geschäftsausstattung, Corporate Design, Logo, Visitenkarten, Briefpapier, CDs/DVDs, Flyer und viele weitere Layouts. Im digitalen Bereich biete ich folgende Leistungen an: Social Media Grafiken und Vorlagen, Präsentationen, Bewerbung und Lebenslauf, Bildbearbeitung, Newsletterdesign und weitere Digitaldesigns. Nicht das dabei, was du suchst? Schreib mir gerne eine Nachricht und lass uns über die Möglichkeiten sprechen.

Alles Liebe,
Dein Kreativhörnchen


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf diesem Blog die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.